Die fünf Freiheiten (Virginia Satir)

Virginia Satir's grundlegende Ideen dazu, wie man zu sich selbst steht.

  1.  Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,
    anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.
  2.  Die Freiheit, das auszusprechen, was du wirklich fühlst und  denkst,
     und nicht das, was von dir erwartet wird.
  3.  Die Freiheit, zu fühlen was du fühlst,
     und nicht das, was du fühlen solltest.
  4.  Die Freiheit, um das zu bitten, was du brauchst,
     anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  5.  Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
    anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.


Virginia Satir hat mich mit vielen Ansätzen, Aussagen und Betrachtungsweisen sehr beeindruckt. Die fünf Freiheiten sind immer wieder lesens- und bedenkenswert. Und manchmal ist es gut und hilfreich, sich selbst zu hinterfragen, inwieweit man sich die einzelnen Freiheiten selbst zugesteht und nimmt. Immer wieder kann es eine neue Entscheidung sein, wie bzw. inwieweit man die Freiheiten in unterschiedlichen Situationen leben möchte. Ich halte es allerdings für wichtig, dass es jederzeit die eigene Entscheidung und die eigene Verantwortung bleibt - nicht die von anderen. Und das ist nicht immer einfach... Letztlich geht es immer darum, zu sich selbst zu stehen.

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